Archiv der Kategorie Net-Work

Ubuntu – Tipps & Tricks 004

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Heute geht es um die Rücksetzung des Passwortes.

 

Falls man dieses evtl. vergessen haben sollte, oder beim Neuaufspielen des Ubuntu-Betriebssystems sich beim Eingeben des Passwortes vertippt hat, gibt es die Möglichkeit das vergessene Passwort in 5 Schritten wieder zurückzusetzen.

5 Schritte zum Zurücksetzen eines vergessenen Passworts

  1. Schalten den Computer ein, sobald das GRUB-Fenster zu sehen ist, drücke die ESC-Taste.

  2. Wähle die Option – Recovery-Modus – .

  3. Gib in der Eingabeaufforderung “passwd username” deinen Benutzernamen ein. Wenn man sich nicht an diesen erinnern kann, dann mit der Eingabe
    von "ls / home" diesen einsehen.

  4. Vergib ein neues Passwort (2x), wenn die Aufforderung dazu kommt

  5. Für den Neustart des Systems "shutdown-r now" eingeben

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Das Semantische Web

Das Semantic Web, ist eine Vision von Tim Berners-Lee, dem Erfinder des World Wide Web.

Was ist Semantic Web ?

Web 2.0 und Sozial Software verknüpften das soziale Netztwerk zwischen den Usern.
Semantic Web – des öfteren auch als Web 3.0 bezeichnet – soll die maschinelle Verarbeitung von Daten ermöglichen, um dadurch den Gebrauchswert der jetzigen, unstrukturierten sich im Netz befindlichen Informationen zu erhöhen. Was müssen wir uns darunter Vorstellen?

Die beste Erklärung, die ich dazu gelesen habe, erlaube ich mir hier zu zitieren.

‘Stell dir vor, du hast einen großen Schrank. Einen richtig großen Schrank.

In diesen Schrank schmeisst du halt regelmäßig alle möglichen Klamotten rein: Hemden, Pullover, Unterhosen, Socken, Jeans und so weiter. Einfach nur reinstecken und die Tür zu.

Wenn du das nächste Mal den Schrank aufmachst und nach einem Anzug greifst, passiert ein Wunder.

Obwohl du in den Schrank lediglich nach deinem Anzug gegriffen hast, “kommt” aus dem Schrank mit diesem Anzug gleich auch das passende Hemd dazu, die passende Krawatte, das passende Gürtel, der passende Aktenkoffer, sogar die passende Armbanduhr oder Regenschirm, wenn nötig.

Das ist Semantik.’

Was Martin Waiss ausserdem noch zum Thema Semantic Web geschrieben hat, ist zum besseren Verständnis über dieses Thema absolut lesenswert.

Gegenwärtige Lage

Das Wachstum des Internets ist unvorstellbar gross geworden. Die Blog-Suchmaschine Technorati hat nachgezählt, dass allein die Weblogs dieser Welt Tag für Tag knapp eine Million neue Beiträge produzieren. Bei YouTube werden in jeder Minute gut 13 Stunden Video auf den Server geladen. Darüber hinaus gelangen in die Datenspeicher von Firmen, Universitäten oder des privaten PC täglich neue Informationen, wodurch ein Informationsüberfluss entsteht. Diese Daten sind oftmals unstrukturiert abgelegt.
Hier den Überblick zu behalten ist zur Unmöglichkeit geworden.

Zwar gibt es Suchmaschinen, diese vergleichen aber nur die Eingabe des Nutzers mit einem Bestand an schon von der Suchmaschine indexierten Dokumenten. Ein Dokument wird dann als Treffer an den Nutzer zurückgeliefert, wenn exakt die (Teil-)Zeichenkette, die eingegeben wurde, im Text des Dokuments vorkommt. Daher muss der Suchende Prognosen darüber treffen, welche Worte in welcher Schreibweise denn wahrscheinlich in relevanten Dokumenten vorkommen. Dies führt sehr oft zu einer großen Anzahl irrelevanter Treffer und schlimmer noch, dass viele relevante Dokumente nicht gefunden werden, weil sie statt des Suchbegriffs eine Umschreibung, ein Synonym oder einen allgemeineren Begriff enthalten. Wir müssen uns die Informationen aktiv aus dem Internet holen (“googeln”), statt die Information zu uns kommt.

Grundlagen des Semantischen Web

Das Problem wurde von Forschern schon frühzeitig erkannt. Seit mehr als 10 Jahren wird daran geforscht, Wissen besser zu verwalten. Ein Konzept, dessen Umsetzung genau dieses zum Ziel hat, wird als das Semantische Web bezeichnet. Mit dessen Hilfe könnte sich ein weltweites strukturiertes Netz von Informationen schaffen lassen. Dabei werden XML-verwandte Technologien verwendet, welche die einzelnen Informationen mit standardisierten Attributen (Verschlagwortung oder Tagging) beschreiben und in einem Netzwerk von Verbindungen abzulegen. Durch die Spezifikation der einzelnen Attribute kann von diversen Programmen oder mit Hilfe von Plugins auf semantischer Ebene auf das Wissen zugegriffen werden.

Die Sprache XML (Extensible Markup Language) ist der Grundbaustein. Das W3C hat in den letzten Jahren Standarts verabschiedet. Hervorzuheben sind hier insbesondere RDF und OWL.

Resource Description Framework – liefert die Syntax, in Form des sogenannten “Triples” > Subjekt, Prädikat und Objekt

Web Ontology Language – liefert die Zusammenhänge, die durch die RDF-Syntax beschrieben wurden

Semantische Webanwendungen

Neben den Suchmaschinen gibt es Social-Tagging-Netzwerke wie delicious.com als weitere Informationsfilter. Diese kann man schon als semantische Webanwendung bezeichnen. Hier werden von delicious Tags vorgeschlagen, die auf der Verschlagwortung der anderen User basieren. Das System lernt also ständig dazu.

Ebenso die Webanwendung Plista, worüber ich in dem früheren Artikel
( ” Plista – personalisiere dein Weberlebnis! “ ) berichtete. Dieser webübergreifende Dienst vergleicht die eigenen Surfvorlieben mit denen anderer User und zeigt relevante Beiträge zuerst an. Vergleichbar mit der kundenindividuellen Buchempfehlung von Amazon (”Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch”).

Fazit

Durch das Semantische Web wäre es möglich, präzisere und für den Endbenutzer brauchbarere Suchresultate zu erzielen, als durch gegenwärtige Datenbankrecherchen. Der Mehraufwand zur Entwicklung eines semantischen Webs könnte sich also lohnen.

In eigener Sache – Blogtuning

Ich habe diese Woche mein Blog nochmals ordentlich aufgemöbelt. Eingefügt wurden ein Gästebuch, eine Linkseite (als delicious-Tagwolke), sowie Änderungen an der Kommentarfunktion.

Ein Gästbuch musste her. Ich realisierte dies mit dem WP-Gästebuch – (Plugin).
Nach ein paar nötigen Anpassungen am Theme, lief alles problemlos. Vielen Dank an Frank Bültge für seine hervorragene Arbeit und dessen Erläuterungen zum Plugin.

Auf die Netzspielwiese wird erläutert, wie man seine delicious-tags als WordPress-Link-Seite mit del.icio.us-Tag-Wolke und Einzellinks in sein Blog integriert. Das besondere hierbei, es werden die Einzellinks zu den jeweiligen Kategorien angezeigt. Diese Kategorienlinks zum jeweiligen Tag werden in der Seite selbst geladen. Zu sehen ist die bei mir unter delicious-links. Auch hier geht ein Dank an die Erstellerin Franziska Mälzer.

Einige Änderungen betreffen die Kommentarfunktionen. Diese habe ich mittels folgender Plugins nachgerüstet.

Subscribe To Comments
Fügt das Feld “E-mail-Benachrichtigung zum Verfolgen weiterer Kommentare” ein.

Live Comment Preview
Live-Kommentar-Vorschau beim Schreiben von Kommentaren.

WP Ajax Edit Comments
Hiermit ist es dem Kommentator möglich, nach dem “Absenden” in einem vorgegebenen Zeitrahmen (z.B. 30 min), seinen Kommentar noch zu ändern. Dieses Plugin wäre mir, auf manchen Blog sehr hilfreich gewesen, wenn es denn installiert wäre. ;)

Desweiteren haben noch zwei Plugins, den Weg in meine Sammlung gefunden, als da wären:

Add to Any: Share/Save/Bookmark Button
Zum sichern und tauschen von Links bei delicious, wong und Konsorten

Broken Link Checker
Zum checken von toten Links im eigenem Blog. (Zur Info, bei mir gab es keine…)

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Plista – personalisiere dein Weberlebnis !

Nie wieder einen Artikel im Internet lesen, der einen nicht interessiert. Dieses Versprechen macht das berliner Startup-Unternehmen Plista.

Was ist Plista ?

Plista ist ein webseitenübergreifender Dienst, der mittels eines Plugins (erhältlich für Firefox und WordPress, IE ist in Vorbereitung) die eigenen Surfvorlieben mit denen anderer User vergleicht und relevante Beiträge zuerst anzeigt. Dieser Dienst ist in etwa vergleichbar mit der kundenindividuellen Buchempfehlung von Amazon (“Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch”). Plista will dies jetzt für das ganze Netz erweitern. Hierzu wurden namenhafte Webseitenbetreiber gewonnen, die dieses System integriert haben. Erkennbar ist dies an dem Button links oben (auch dieses Weblog nutzt Plista).

Wie funktioniert Plista ?

Vor der Benutzung ist eine Registrierung, sowie die Installation des Plista-Plugins notwendig. Von nun an begleitet einem der oben links zu sehende Plista-button. Wenn man auf ihm klickt öffnet sich eine Leiste mit den Top-Empfehlungen der jeweiligen Seite. Dort kann man seine Bewertungen vornehmen.

Ich bin einen anderen Weg gegangen, ich habe zuerst das WordPress-Plugin für Plista installiert. Ich habe nur meine Email-Adresse angeben müssen. Per Mail bekam ich einen API-Key, sowie ein Login-Passwort, welches ich nun nicht mehr ändern kann, da es keine Profilbearbeitung gibt.

Die Plista-Optionen in WordPress sind unter Einstellungen » plista veränderbar.

Surft man nun eine plista-integrierte Webseite an, öffnet sich eine Check-Box, unterteilt in folgende vier Bereiche.

Meine Empfehlungen | Leute die das mögen, mögen auch
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Ein Video des plista-Teams zeigt die Funktionsweise dieses Tools.


plista tutorial from Dominik Matyka on Vimeo.

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In eigener Sache – WordPress-Bücher gekauft

Jetzt habe ich es getan. Ich bin in die Innenstadt gefahren. Dort war es kalt, stürmig, schmutzig und grau. Zum Bummeln keine Lust. Also rein zum Hugendubel in die Computerbuch-Abteilung. Wollen wir doch mal schauen, was es da zum Thema WordPress gibt. Das Ergebnis war sehr ernüchternd. Den Rest des Eintrags lesen. »

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