wordpresssmbutton-blue.pngDas mit jeder WordPress-Version ausgelieferte Antispam-Plugin Akismet, übermittelt – sofern aktiviert – jeden Kommentar samt IP-Adresse an einen entfernten Server in den USA. Laut deutschen Recht könnte dies unzulässig sein, ohne in der Datenschutzerklärung entsprechend darauf hinzuweisen.

Stellt Akismet wirklich eine Gefahr für deutsche Blogger dar?
Ist die Nutzung dieses Plugins in Deutschland rechtmässig?

Diese Fragen wirft das Blog des engagierten WP-Coders Sergej Müller auf.

Da ich Akismet weiter verwenden möchte, habe die Konsequenzen gezogen und mein Impressum dahingehend geändert.

Nachtrag 16.01.2009:
Ich habe mich nun doch entschlossen (auch wegen des geringeren Memory limit) auf das Tool Antispam Bee von Sergej Müller umzusteigen.

Hier nachfolgend der Auszug aus dem “alten” Impressum

Datenschutzerklärung für Akismet (Anti-Spam-Plugin)

Hiermit wird der Kommentator dieser Website aufgeklärt und darauf hingewiesen, dass seine Meinung, plus Identität (IP-Adressen stellen personenbezogene Daten dar) nicht nur auf dem Server mit abgegebenem Kommentar, sondern ebenfalls an einen Drittserver im Internet (hier der Akismet-Server mit Standort: USA) übertragen und dort für eine unbestimmte Zeit aufbewahrt werden.

Nachfolgende Werte überträgt Akismet an den eigenen Server:

* comment_post_ID
* comment_author
* comment_author_email
* comment_author_url
* comment_content
* comment_type
* comment_parent
* user_ID
* user_ip
* user_agent
* referrer
* blog
* HTTP_HOST
* HTTP_USER_AGENT
* HTTP_ACCEPT
* HTTP_ACCEPT_LANGUAGE
* HTTP_ACCEPT_ENCODING
* HTTP_ACCEPT_CHARSET
* HTTP_KEEP_ALIVE
* HTTP_CONNECTION
* HTTP_REFERER
* CONTENT_TYPE
* CONTENT_LENGTH
* PATH
* SERVER_SIGNATURE
* SERVER_SOFTWARE
* SERVER_NAME
* SERVER_ADDR
* SERVER_PORT
* REMOTE_ADDR
* DOCUMENT_ROOT
* SERVER_ADMIN
* SCRIPT_FILENAME
* REMOTE_PORT
* GATEWAY_INTERFACE
* SERVER_PROTOCOL
* REQUEST_METHOD
* QUERY_STRING
* REQUEST_URI
* SCRIPT_NAME
* PHP_SELF
* REQUEST_TIME